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Mit dem Kajak auf dem Rio Loncomilla
Wasser ‚como un taza de lece‘ – wie in einer Tasse Milch -, eine tolle Landschaft, ein breitausladendes und dann wieder felsenbewährtes Flussbett und eine Instructor namens Victor des Centro de Entramiento Regional Canotaje San Javier machen den perfekten Kajakspass trotz extrem niedrigem Wasserstand im ganzen Land möglich. Wir treffen uns am Bootshaus in San Javier, um von dort die Boote flussaufwärts zu speditieren. Jorge nimmt das Auto mit zurück. Antonia und ich nutzen einen alten, laminierten und etwas mürben K 2 und treiben ihn mit den Carbon-Rennpaddeln zunächst flussaufwärts, um dann zum Bootshaus zurück zu paddeln. Es ist eine schöne Tour in bestem Spätnachmittagslicht durch das breite fruchtbare Tal. Der Rio Loncomilla fließt gemächlich dahin, denn nach der nächsten Schleife mündet er in den großen Rio Maule. Eine kleine Stromschnelle lässt aber erahnen wie furchterregend das Getöse und Blubbern bei Hochwasser sein muss, was uns Victor auch bestätigte.
Da Jorge deutlich vor uns am Bootshaus war ist unsere Ankunft fotografisch bestens dokumentiert, so dass wir hier auch ein ‚Beweisfoto‘ hinterlassen.
Ein abschließendes Helado artisinal – offenes Eis runden einen wunderschönen Nachmittag mit Jorge ab.
Am Abend erwartet uns der Pfarrgemeinderat zu einem Essen. Die Kolping-Frauen haben Beinscheiben vom Rind im Ofen zubereitet und köstliche Salate gerichtet. Es schmeckte super rico und wir hatte anregende Gespräche mit den Verantwortlichen der Pfarrei Antonia de Padua im Huapi / Linares, die uns zu einer Heimat geworden ist.
15.03.2011
Antonia y Markus
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