Nachtrag 16.-20.03.: Vier Ketscher bei frühlingshaften Temperaturen in Frankfurt gelandet

Nachdem wir wieder in Santiago angekommen waren, besuchten Dieter und Helga Dieters Arbeitgeber und Herbert und ich bummelten die Avenida O’Higgins entlang, hörten auf dem Plaza de Armas den Predigern zu und holten uns noch ein leckeres Eis. Kein Tricolore sondern ein Bicolore; da die Eisportionen doch sehr groß ausfallen.

 

Am Donnerstag 17.3. fuhren wir mit dem Bus 1 ½ Stunden nach Valparaiso. Mit einem der legendären Schrägaufzüge / Ascensores fuhren wir hinauf um den tollen Blick über den Hafen und die Stadt zu genießen. Der Hafen faszinierte Dieter und Herbert  und sie beobachteten wie die Containerschiffe entladen wurden.

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Helga und ich mussten schon all unsere Überzeugungskraft aufbringen damit sie ihren Blick von Container-, Marine- und Luxusschiffen lösten und mit uns per Bus und wilder Taxifahrt zum Haus von Pablo Neruda in der Calle Ferrari 692 zu fahren. Jetzt waren Helga und ich begeistert vom Haus und von dem Blick über die Stadt und den Hafen.

Wir wären gerne noch länger in Valparaiso geblieben mussten aber wieder mit dem Bus zurück.

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Am Freitag fuhren wir mit der Metro zur Estacion Mapocho. Wir gingen hinüber zum Blumen- und Gemüsemarkt „La Vega Chica.“

Da gerade Mittagszeit war und in den Markthallen auch kleine Imbissstände sind, wurden wir von allen Seiten angesprochen ob wir nicht essen wollten. Herbert geriet fast in Panik ob der vielen Frauen die ihn da bedrängten. Wir suchten dann doch ein ruhigeres Lokal im Künstlerviertel „ Bellavista“ auf erledigten noch unsere letzten Einkäufe und waren schon ein wenig traurig, da dies unser letzter Tag war.

 

Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen. Monika ist extra noch ins Kolpinghaus gekommen, um sich von uns zu verabschieden.

Mit dem Versprechen sich in Deutschland wieder zu sehen, einer letzten Umarmung, sind wir doch etwas wehmütig ins Taxi eingestiegen .

 

Ein letztes Stück Torte im Flughafen (an jedem Ort gibt’s eine Tort`) und um 14.15 hob sich unsere Maschine in den Himmel. Ein letzter Blick auf die Anden und dann gab’s nur noch Wolken, Wolken …..

Bei unserer Ankunft in Sao Paula nach 4 Stunden regnete es in Strömen. Das lange warten in der Abflughalle machte uns doch etwas müde. Unser Weiterflug nach Frankfurt startete dann auch noch mit etwas Verspätung und nach dem Abendessen im Flugzeug so gegen Mitternacht versuchten wir etwas zu schlafen.

Gott sei  Dank nach 11 Stunden landeten wir in Frankfurt, wir konnten unsere Glieder wieder bewegen. 

Welch ein Jubel mit dem uns unsere Kinder und Enkelkinder empfingen. ´

 

Schön ist es wieder zu Hause zu sein.

Drei Wochen voller herzlicher und emotionaler Begegnungen und in einer faszinierenden Landschaft sind nun zu Ende.

 Adios Chile.  Muchas gracias por todo.

20. März 2011    Irene

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